Frühlingsputz. Hilfreiche Tipps für den Frühlingsputz

Fruhjahrsputz-Konzept mit Putzutensilien

Hilfreiche Tipps für den Frühlingsputz

Schon ist es wieder soweit, der Frühjahrsputz steht an. Entdecken Sie in diesem Ratgeber vielerlei Tipps

Hilfreiche Tipps für den Frühlingsputz

Schon ist es wieder soweit, der Frühjahrsputz steht an. Entdecken Sie in diesem Ratgeber vielerlei Tipps rund um das Thema Frühlingsputz. Wir gehen für Sie Zimmer für Zimmer durch, sodass Sie auch ja nichts vergessen! Los geht’s!

Vorarbeiten eines Frühjahrsputzes

Wie kam es zum Brauch des Frühjahrsputzes?

Der Frühling ist eine schöne Jahreszeit, er ist die Jahreszeit der Erneuerung: In dieser Zeit erwacht die Natur nach Kälte, Eis und Schnee zu neuem Leben. Die ersten Frühlingsblüher spriessen. Dieses Gefühl der Erneuerung spiegelt sich auch in uns selbst und in unserem Zuhause wider: Man hat das Bedürfnis nach grundlegender Ordnung und Sauberkeit – es soll alles ausgemistet und aufgeräumt werden.

Welche Hilfsmittel werden für den Frühlingsputz benötigt?

  • Genügend Müllsäcke (für Dinge, die nicht wiederverwertbar sind)
  • Reissfeste Säcke für Altkleider
  • Ausreichend Lappen, Schwämme und Bürsten
  • Evtl. Putzhandschuhe sowie alte Kleider zum Anziehen beim Putzen
  • Putzeimer, Wischmopp, (evtl. Schüsseln)

Unverzichtbare Produkte für den Frühlingsputz:

  • Essig – natürlicher Entkalker und gutes Mittel zur Desinfektion
  • Gewöhnliches Spülmittel und evtl. Schwarze Seife – beide wirken entfettend
  • Allzweckreiniger und Natron – lösen Schmutz
  • Spezielle Reinigungsprodukte für die Säuberung von Ofen und evtl. Fenstern

Frühjahrsputz – wie muss ich vorgehen?

Wie jede andere Reinigung auch, sollte der Frühlingsputz in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden. Es gilt hier folgende Regel: Gereinigt wird immer von oben nach unten, da auch Schmutz und Staub der Schwerkraft unterliegen. Darüber hinaus ist es hilfreich, die nachfolgende Abfolge zu beachten:

  1. Sortieren von Gegenständen
  2. Recyceln, spenden oder wegwerfen
  3. Entfetten, gründlich säubern und anschliessend desinfizieren
  4. Zurückstellen von Dingen. Greifbar muss sein, was oft verwendet wird. Dahinter kommt, was weniger oft gebraucht wird.

Wir raten Ihnen, die ganze Familie mit in den Frühjahrsputz einzubeziehen. So geht alles nicht nur schneller, sondern die Kinder sind nicht gelangweilt und es wird eine gemeinschaftliche Aktion aus dem Putz, bei der alle Hand in Hand mit anpacken – das schweisst zusammen. Sie können Ihre Kinder beispielsweise darum bitten, sich um ihr(e) Zimmer zu kümmern. Aufräumen, abstauben etc. können die Kleinen bestimmt schon prima. Wenn die Sprösslinge schon alt genug sind, können sie sich vielleicht sogar noch um eine andere Aufgabe im Haushalt sorgen. Kleiner Tipp: Lassen Sie die Kinder aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen, so fühlen sie sich wichtig! Sollten Sie nur mit Ihrem Ehepartner zusammenleben, dann kann praktischerweise einer von beiden die Reinigung der Küche erledigen, während der andere das Bad auf Vordermann bringt.

Wie viel Zeit muss ich für den Frühlingsputz einplanen?

Das kommt ganz darauf an. Es geht nicht darum, dass Sie den Putz Ihres Zuhauses an einem Tag fertiggestellt bekommen. Gerne können Sie die Reinigung auch auf ein Wochenende legen, wenn Sie es eher langsam angehen möchten. Sollten Sie berufstätig sein und das Wochenende lieber geniessen wollen, bietet sich auch an, dass Sie sich an jedem Abend unter der Woche einem Zimmer widmen – so wird nach und nach schliesslich auch alles sauber und rein.

Los geht’s mit dem Frühlingsputz

Genau wie beim Zügeln raten wir Ihnen, mit dem Keller und dem Aussenbereich (Terasse bzw. Balkon) anzufangen.

1. Gelungener Start: Aufräumen und Aussortieren des Kellers

Sortieren und recyceln Sie die Gegenstände, die sich im Laufe der Zeit bei Ihnen angesammelt haben. Vielleicht brauchen Sie das ein oder andere Teil nicht mehr – Ballast loszuwerden wirkt extrem befreiend. Anschliessend sollten Sie Spinnweben entfernen und die übriggebliebenen Dinge neu ordnen (eventuell sind Regale oder Kisten eine gute Idee).

Nach dem Putzen des Kellers stellen Sie dann alle Sachen wieder an ihren Platz. Achten Sie hierbei auf ein Einsortieren das Sinn macht. Die Herbstdeko muss im Frühling zum Beispiel nicht ganz vorne am Eingang Ihres Kellerraumes untergebracht sein, oder?! Planen Sie einen Urlaub im Sommer? Dann ist es praktisch, dass Sie Ihre Koffer griffbereit unterbringen, Sie werden sie schliesslich in Bälde brauchen.

2. Reinemachen von Terrasse und Balkon

Das Wetter wird langsam wärmer, da macht es gleich richtig Spass, die Terrasse oder dem Balkon mal so richtig aufzuräumen und zu putzen. Zuerst sollten Sie Spinnweben und Laub entfernen. Dann sind die Böden, die Fensterrahmen und die Fensterläden an der Reihe.

Wenn alles blitzeblank ist, können Sie mit Tisch und Stühlen weitermachen. So können Sie die herannahenden Sonnentage in einem sauberen Umfeld geniessen. Nach dem Grossreinemachen des Aussenbereichs müssen Sie noch daran denken, Ihre Pflanzen und Blumen zurück an ihren Platz zu stellen.

3. Putzen der Schlafzimmer

Zunächst sollten Sie ihre Wintermäntel u. Ä. aussortieren. Gut erhaltene Kleidungsstücke können weggegeben und gespendet werden. Unbrauchbares wird weggeworfen.
Bei der Gelegenheit können Sie Ihren Kleiderschrank neu ordnen: Frühlings- und Sommersachen in Reichweite, Pullover und warme Kleidungsstücke können hoch auf ein oberes Regalbrett. Solche sind zwar hin und wieder notwendig, wenn es abends mal kühler ist, jeden Tag werden Sie sie aber nicht brauchen.

Anschliessend müssen Sie an die Reinigung Ihres Bettes denken. Bettlaken werden gewechselt, die Matratzen abgesaugt und umgedreht. Auch die Lattenroste sollten Sie nach dem Saugen noch feucht abwischen.

4. Säubern der Toilette und des Badezimmers

Es sollte Sie nicht in Panik versetzen, wenn Sie in Ihrem Bad Rückstände von Kalk entdecken! Fangen Sie damit an, Ihre Badezimmerschränke zu öffnen. Wie viele andere Menschen auch, haben Sie wahrscheinlich längst abgelaufene Medizin in Ihrem Medikamentenschrank oder solche, die Sie gar nicht mehr brauchen. Am besten, Sie bringen diese in die nächstgelegene Apotheke.

Haben Sie das schon gewusst? Auch Pflegeprodukte haben ein Verfallsdatum. Riskieren Sie also nicht, Allergien zu entwickeln. Gehen Sie auf Nummer sicher und werfen Sie die im Schrank vergessenen Kosmetikprodukte lieber weg.

Verfallsdatum von Kosmetika:

  • Wimperntusche: ca. 6 Monate
  • Hautpflege, Cremes, Make-up-Entferner, Makeup: ca. 1 Jahr
  • Lippenstifte, Lippenkonturenstifte: ca. 1 Jahr
  • Nagellack: ca. 2 Jahre
  • Puder: ca. 3 Jahre

Nun, da alles gründlich aussortiert wurde, kann mit der Reinigung angefangen werden. Hat sich über den Winter in Ihrem Bad Feuchtigkeit gebildet? Dann tragen Sie zunächst ein entsprechendes Mittel gegen Schimmel an Decke und Wänden auf.

Ihre Fliesen reinigen Sie am besten mit einem gängigen Badreiniger. Zum gründlichen Entkalken eignet sich Essig.

Guter Tipp zur Fugenreinigung: Bringen Sie mit einer alten Zahnbürste und ein wenig Zahnpasta die Fugen Ihrer Badezimmerfliesen wieder zum strahlen. Toll, nicht wahr?

Ganz zum Schluss sind die Toilette, die Duschkabine bzw. Badewanne und die Wasserhähne an der Reihe. An den Stellen, an denen sich Kalk hartnäckig festgesetzt hat, können Sie Essig oder Entkalker verwenden. Hierfür tränken Sie einen Lappen mit der Flüssigkeit und legen ihn für einige Stunden auf die zu entkalkende Stelle.

Sie sollten das gründliche Putzen Ihres Bades auch dazu nutzen, mal wieder den Duschvorhang in die Waschmaschine zu packen. Bei 60 Grad wird der wieder so richtig sauber und schön. Wenn Sie ein Fan von Hausmitteln sind, können Sie versuchen, ein wenig Backpulver und Essig in die Waschmaschine zu geben – und schon sollte der Vorhang wieder wie neu aussehen.

5. Putzen des Ess-/Wohnzimmers

Nun geht es an die Reinigung des Wohn- und Essbereichs. Sollten Sie in diesen Räumen Bücher oder Papiere aufbewahren, dann ist es jetzt an der Zeit, alle Dokumente zu sichten und nach Wichtigkeit und Datum zu sortieren.

Achtung: Seien Sie beim Wegwerfen aber nicht zu voreilig. Beachten Sie, dass es Dokumente gibt, die man ein Leben lang aufheben sollte. Bringen Sie solche zusammen und bewahren Sie sie in einem Ordner auf. Unnötige Papiere werfen Sie aber bitte weg, das ist wieder etwas Balast, den Sie loswerden und wieder ein Schritt weiter zum ordentlichen Heim. Rechnungen zum Beispiel kann man in den meisten Fällen nach fünf Jahren getrost wegwerfen. Garantien und Quittungen sollten Sie nur solange aufheben, bis die Garantie abgelaufen ist (das ist normalerweise nach zwei Jahren der Fall).

Sofakissen und Wolldecken sind richtige Staubfänger. Versuchen Sie alles zu waschen, was Sie waschen können. Im Anschluss daran geht es ans gründliche Abstauben aller Möbel und Gegenstände. Je nach Bedarf können Sie alles mit Desinfektionsmittel besprühen.
Auch der Esstisch und die Stühle müssen gereinigt werden. Wischen Sie alles feucht ab und reiben Sie mit einem trocknen Tuch nach. Tipp: Wie putzen Sie eigentlich Ihren Tisch? Denken Sie diesmal neben der Platte auch an die Tischbeine und die untere Kante der Tischplatte, denn da läuft gerne mal etwas hinunter und hinterlässt klebrige Spuren. Doch diesmal wird alles ganz besonders sauber!

Achten Sie bei allen Putzangelegenheiten bitte immer auf Ihren Rücken. Bewegen Sie sich rückenschonend, setzen Sie sich hin und wieder hin und machen Sie eine kleine Pause oder führen Sie paar Kniebeugen aus – so sind Sie im Nu wieder fit!

6. Küche säubern

O nein, nicht die Küche! Das denken bestimmt viele, wenn es an eine Grundreinigung dieses so viel beanspruchten Raumes geht. Wo soll ich denn bloss anfangen, wie vorgehen? Kennen Sie diese Gedanken? Keine Panik! Als erstes gehen Sie in aller Ruhe alle Schränke durch und werfen die Dinge weg, die verdorben und nicht mehr geniessbar sind. Beim Mindesthaltbarkeitsdatum dürfen Sie ruhig etwas kritischer sein, denn selbst wenn das Datum bereits abgelaufen ist, heisst das noch lange nicht, dass Sie das Produkt entsorgen müssen. Trauen Sie hier Ihrem Sinnen: Riechen und probieren Sie – so geht gewiss nichts schief.

Diesen Vorgang wiederholen Sie anschliessend mit Ihrem Kühlschrank. Prüfen Sie auch die eingefrorenen Lebensmittel und legen Sie ein besonderes Augenmerk auf Fleisch. Bei Rindfleisch sagt man, dass es nicht länger als ein Jahr in der Tiefkühltruhe lagern sollte, bei Geflügel sind es sogar nur sechs Monate.

Jetzt ist es an der Zeit, den Kühlschrank gründlich (beispielsweise mit Essigreiniger, denn der neutralisiert Gerüche) zu reinigen und zu desinfizieren. Es ist anzuraten, auch die Gefriertruhe vor dem Frühjahrsputz nach und nach zu leeren. So kann er dann während der Putzaktion abgetaut und gesäubert werden.

In einem nächsten Schritt entfetten und putzen Sie einmal gründlich Ihre Dunstabzugshaube, putzen den Backofen, die Fliesen und alle Küchenschränke – innen und aussen. Sie brauchen kein Geld für spezielle Reiniger ausgeben – normales Spülmittel ist sowieso fettlösend, daher ist dies völlig ausreichend. Beim Backofen sind extra Putzmittel aber durchaus von Vorteil, da sie es besser mit eingebackenen Resten aufnehmen können. Bevor Sie alle Gegenstände zurück in die Schränke räumen, können Sie noch alles mit Essig abwischen, denn das wirkt desinfizierend.

Frühlingsreinigung – eine gründliche Säuberung der ganzen vier Wände

Ihre Räume sollten Sie beim Frühjahrsputz gründlicher als sonst reinigen. So werden beispielsweise Lichtschalter, Türen, Türrahmen und Türklinken sowie Steckdosen geputzt und nach Wunsch mit einem Desinfektionsmittel behandelt.

Ausserdem sollten Sie Ihre Fenster und Fensterrahmen putzen. Bewährt hat sich hier eine Mischung aus ein paar Tropfen Geschirrspülmittel und warmem Wasser – das war es schon. Manche Menschen bevorzugen jedoch spezielle Produkte für die Fenstrreinigung. Entscheiden Sie hier ganz nach Belieben – in jedem Fall sollten Sie aber das Nachwischen mit einem trockenen Tuch nicht vergessen. Der Frühlingsputz ist auch eine perfekte Gelegenheit, um Ihre Gardinen zu waschen. Und auch den Teppichen geht’s an den Kragen: entstauben, absaugen und waschen ist hier de Devise. Zu guter Letzt muss nur noch der Fussboden gesaugt und feucht gewischt werden. Ihr Team vom Umzugsfuchs wünscht Ihnen viel Freude in Ihrem sauberen Zuhause. Sollten Sie gerne professionelle Unterstützung bei Ihrem Frühjahrsputz haben wollen, können Sie sich jederzeit an unser Profiteam wenden – wir würden uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen!

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FAQ:

Was braucht man alles für Putzmittel?
Allzweckreiniger und Seife können unbehüllte Viren wie das Coronavirus deaktivieren. Aggressive Putzmittel hingegen schaden oftmals der Umwelt und eventuell sogar Ihrer Gesundheit. Eigentlich reichen schon vier einfache Reinigungsmittel vollkommen aus: ein neutraler Allzweckreiniger, Scheuerpulver oder Scheuermilch, Essigreiniger oder Zitronensäure und ein gewöhnliches Handspülmittel.

Wie reinige ich das Innere einer Toilette?
Schütten Sie ein wenig Waschpulver in Ihre Toilette und lassen Sie es die ganze Nacht über einwirken. Die im Waschmittel enthaltenen Tenside lösen Verschmutzungen und Ablagerungen bestens. Und auch Urinstein und Kalk werden durch den im Waschpulver enthaltenen Wasserenthärter problemlos gelöst und restlos entfernt. Morgens einfach mit der Klobürste nachreisen, fertig!

Warum macht man einen Frühjahrsputz?
Der Frühjahrsputz ist in vielen Kulturen eine schöne Tradition, die Jahrhunderte zurückreicht. Gleichzeitig diente der Putzfrüher einem pragmatischen Zweck: Da damals noch mit Kohle und Holz geheizt wurde, sind die Möbel im Frühjahr durch den Russ stark verschmutzt gewesen. Mit dem Eintreten des Frühlings endete die Heizsaison – es lohnte sich also, gross reine zu machen. Und auch heutzutage ist es eine schöne Sache, die Jahreszeit des Erwachens und der Erneuerung mit einem sauberen Zuhause zu beginnen.

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